Kartoffelsterz – Wenn am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist

Ein super Essen für Studenten, da es günstig und einfach zuzubereiten ist. Doch auch die ganze Familie freut sich über diese wunderbare Art und Weise Kartoffeln zu essen. Ich selbst bin durch eine Dokumentation im Bayrischen Fernsehen auf diese urbayrische Zubereitungsart gestoßen und zelebriere sie seither mit verschiedenen Beilagen.

Die Zutaten für 2 Personen (gute Esser):

  • 700g mehlige Kartoffeln
  • 100-200g Mehl
  • große Prise Salz
  • Butter
  • 2 Eier
  • dazu entweder Apfelmus oder angebratene Pfiffer (Pilze)

Die Kartoffeln werden zunächst gekocht und abkühlen lassen. Wenn es abends schnell gehen muss kann man das Kochen auch schon am Vortag oder morgens erledigen.

Nun die Kartoffeln zu Brei verarbeiten. Dies gelingt natürlich am Besten mit einer traditionellen Kartoffelpresse, man kann sie aber auch mixen oder sonstwas… 😉

Unter den Kartoffelbrei werden nun mit dem Mixer die Eier sowie ein wenig Butter gerührt. Nun wird so lange Mehl hinzu gegeben, bis der Teig eine gewisse Festigkeit bekommt. Dazu braucht es einfach ein wenig Übung: Er darf nicht mehr zu stark kleben, aber auch nicht zu fest sein.

IMG_4037

Nun eine Pfanne  wahlweise mit Öl, Margarine oder Butter erhitzen. Man braucht relativ viel Fett, um den Sterz rundherum schon braun an zu braten, ohne dass er in der Pfanne ansetzt. Dieses Rezept ist also nichts für Kalorienzähler… In die Pfanne setzt man jetzt einen Teil des Teiges und zerkleinert ihn mit einem Spachtel zu mundgerechten Stücken; ich mag sie etwas größer, dann sind sie innen noch schön weich und fluffig, man kann sie auch kleiner machen, dann werden sie vermutlich knuspriger.

 

Da bei uns meistens nicht alles auf ein Mal in die Pfanne passt wird der Sterz nun in eine Auflaufform gegeben und zum warm Halten in den Ofen gestellt. Im Original kenne ich es, dass im Ofen noch mal Butterflocken darüber geschmolzen werden. Ich muss zugeben, das ist eine geile Angelegenheit (Kann Butter eine Sünde sein?), aber meistens verzichte ich dann doch auf diese kleine Perversion 😀

Dazu gibt es entweder Apfelmus, Marmelade oder als deftige Variante brät man Pilze mit Zwiebeln an, gibt Sahne und Petersilie dazu und schmeckt das ganze ab… Wer mag kann durchaus auch ein Stück Fleisch dazu braten, da sind einem ja keine Grenzen gesetzt. Aber im Fall von „Wenn am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist“ ist das gute alte Apfelmus die günstigste und schnellste Option.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s